Gesangsunterricht Berlin Mitte –
Finde deine Stimme!

Singen ist etwas unglaublich befreiendes.
Leider sind viel zu viele Menschen davon ĂŒberzeugt, ihre Stimme klinge schrecklich.
Dabei kann man singen genauso ĂŒben wie ein Instrument.
Wir rÀumen im Gesangsunterricht Berlin Mitte mit allen Vorurteilen auf!

Gunnar Seitz singt in ein Mikrofon
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Dein Dilemma

Eigentlich singst du fĂŒr dein Leben gern, aber du bist fest davon ĂŒberzeugt, dass deine Stimme schrecklich klingt? Haben Freunde oder Verwandte schon einmal deine Stimme kritisiert? Haben sie sich im schlimmsten Fall sogar lustig gemacht? Wer wĂŒrde sich nach so schlimmen Erfahrungen nicht zurĂŒckziehen und nur noch heimlich unter der Dusche singen?
Ich habe jetzt eine gute Nachricht fĂŒr dich:
Singen kann man lernen! Du musst nicht zum SĂ€nger oder zur SĂ€ngerin geboren sein. Du kannst das ĂŒben! Und wir werden das zusammen anpacken!

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Massenweise Vorurteile

Kein Bereich der Musik ist mit so vielen Vorurteilen und falschen Informationen behaftet wie Gesang. Das ist so schade, denn unsere Stimme ist das unmittelbarste Instrument von allen. Wir haben sie sogar immer dabei. Es ist einfach traurig, dass wir nicht viel öfter davon Gebrauch machen. Es ist sogar wissenschaftlich belegt, dass lautes Singen eine heilsame Wirkung hat.

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Die Lösung!

 

Wir werden zusammen im Gesangsunterricht Berlin Mitte alle ĂŒberkommenen Vorstellungen hinter uns lassen. Entdecke dich und deine Stimme ganz neu. Sing dich frei! Auf dich warten eine Menge gute Laune und eine große Portion mehr Selbstbewusstsein.

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Dein Termin

Üblicherweise findet der Gesangsunterricht einmal wöchentlich bei mir im Unterrichtsraum in der Neuen Jakobstr.5 in Berlin-Mitte statt. Wir können uns aber auch online treffen. Auf Wunsch komme ich sogar zu dir nach Hause.

Preise

Eine Unterrichtsstunde = 45 Minuten

Probestunde

40€

Vormittag

59€

Ohne Vertrag möglich

Nachmittag
und Abend

159€/Monat

Eine Unterrichtsstunde pro Woche.
Kein Unterricht in den Schulferien.
Der erste Monat gilt als Probemonat.

Unterricht bei dir

Auf Anfrage

Preis abhĂ€ngig von Zeit fĂŒr Hin- und RĂŒckfahrt

Der erste Schritt:
Eine Nachricht!

Du bist der Meinung, dass ich der richtige Gesangslehrer fĂŒr dich bin?
Dann schreib mir eine Nachricht, ruf an oder nutze einfach den Kalender.

1 + 8 =

Die nÀchste Stufe

Wenn du weniger an Technik und Stimmbildung, sondern eher an Songs arbeiten willst, oder sogar schon Auftritte hast, empfehle ich dir Vocal Coaching Berlin

„Meine Stimme klingt aber WIRKLICH schrecklich!“

Du willst mir wohl einfach nicht glauben? 😉
Deine Überzeugung kommt wahrscheinlich daher, dass du dich schon einmal auf einer Aufnahme gehört hast. Ein Schock fĂŒr’s Leben, oder?
Auch hier kann ich Entwarnung geben: Das geht allen Menschen so, wenn sie sich zum ersten mal hören! Und das liegt daran:
Überleg dir mal, wie du dich das ganze Leben lang hörst: Von „innen“! Du sprichst ja (hoffentlich) nach vorne raus, das heißt der Schall verlĂ€sst deinen Mund weg von deinen Ohren. Das, was du als deine Stimme wahrnimmst, ist massiv durch die Schwingung deiner SchĂ€delknochen verfĂ€lscht. Und so wie Musik durch eine Wand immer dumpf klingt, so hast du den Eindruck, dass deine Stimme dunkel und sonor klingt. FĂŒr alle anderen Leute klingt deine Stimme eben so, wie sie klingt. Ganz normal. Aber eben viel höhenreicher und „spitzer“ als Du sie (fĂ€lschlicherweise) einschĂ€tzt.
Nimmst du dich jetzt aber auf, dann hörst du den echten Klang deiner Stimme und der passt natĂŒrlich null zu dem, was du sonst als deine Stimme wahrnimmst.
Der Schock und die EnttĂ€uschung sind vorprogrammiert: „Meine Stimme klingt ja total quĂ€kig!“
Manchmal sitzt der Schock sogar so tief, dass Leute gar nicht mehr singen wollen, weil sie sich schÀmen.
Also was tun? Du musst dich einfach an den echten Klang deiner Stimme gewöhnen. Wie macht man das? In homöopathischen Dosen: Dreimal tĂ€glich Vormittags, Mittags und Abends. Kopfhörer auf und sich selber beim Singen zuhören. Solange bis, man sich selber „hören kann“.
Zur Erinnerung: Das mĂŒssen alle, die singen, zu Beginn ihrer Karriere durchmachen!

Singen Lernen –

Die Schwerpunkte

Die Drei „L“s

Wir werden das Thema ja in KĂŒrze im Unterricht behandeln.
Apropos: Hast du dich ĂŒbrigens schon angemeldet? Hier gehts lang!
Aber in der Zwischenzeit verrate ich dir hier schon mal die Lösung:
Die „drei L’s“ stehen fĂŒr LAUT – LANG – LAUTER
Was bedeutet das konkret?

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Laut

Unsere Stimme hat eine „Betriebstemperatur“. Nur wenn genĂŒgend Luft durch unsere StimmbĂ€nder weht, schwingen diese so, dass ein „sauberer“ Ton entsteht. Viel Luft bedeutet am Anfang hohe LautstĂ€rke! Singst Du zu leise, wird Deine Stimme brĂŒchig, oder Du erreichst deinen gewĂŒnschten Ton erst gar nicht. Mit der Zeit werden Deine StimmbĂ€nder immer flexibler und können irgendwann sogar mit wenig Luft den Ton halten. Merke Dir daher: Leise singen ist nur was fĂŒr ausgebildete SĂ€nger!

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Lang

Stell Dir vor, du bist ein Urzeitmensch und sitzt gemĂŒtlich in deiner Höhle am Lagerfeuer. Plötzlich hörst du ein unheimliches Knurren hinter dir – ein BĂ€r! Ab jetzt ĂŒbernimmt der Autopilot: Du springst auf und rennst so schnell dich deine Beine tragen ins Freie. Erst nachdem du ein paar hundert Meter zwischen dich und die Bedrohung gebracht hast, drehst du dich wieder um. Ein GlĂŒck: Der BĂ€r hat Dich nicht verfolgt. Die Nacht wirst Du allerdings im Freien verbringen mĂŒssen…
Was hat das jetzt mit Gesang oder mit dem Konzept von „lang“ zu tun? Ganz einfach: Wir sind seit Urzeiten darauf programmiert, bei einer anstrengenden Aufgabe alle KrĂ€fte zusammenzunehmen und loszusprinten – in der Hoffnung, dass wir lange genug durchhalten, bis der BĂ€r die Verfolgung aufgibt.
Wenn wir singen, mĂŒssen wir aber mit unseren KrĂ€ften Haus halten lernen. Es bringt nichts, die ersten Töne voller Inbrunst zu singen, aber am Ende der Zeile keuchend zusammenzubrechen. Bevor wir zur nĂ€chsten Passage ansetzen, mĂŒssen wir den letzten Ton lang aushalten! Eines der vielen spannenden Kapitel in dem wir etwas Angeborenes, „umprogrammieren“ werden.

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Lauter

Im engen Zusammenhang mit „LANG“ steht auch das Konzept „LAUTER“. Wir halten nĂ€mlich nicht nur den letzten Ton einer Passage lang aus, wir lassen ihn sogar anschwellen!
Erst wenn Du wirklich „aus dem letzten Loch pfeifst“ darfst Du atmen 😉

Vokaldreieck

Wusstest Du, dass man immer auf Vokalen singt? Klingt banal, aber tatsÀchlich machen das viele Menschen am Anfang falsch.
Da wird dann gerne mal das „n“ von „Sing“ ausgehalten, anstatt das „i“.
Ganz Ausgefuchste versuchen sogar das „g“ in „Gesang“ lang zu singen 😉
Die Hauptvokale im Gesang sind U – I und A. Also „UIA“! Klingt ganz so wie Ui-Ja, oder?
Du interessierst dich fĂŒr Gesangsunterricht in Berlin? Ui-Ja!

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Der Vokal „U“

steht fĂŒr die tiefen Frequenzen unserer Stimme. Vergleichbar mit dem „Bass“-Regler bei Gitarren oder HiFi-VerstĂ€rkern. Gleichzeitig erdet uns das „U“.

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Der Vokal "I"

gibt unserer Stimme eine Portion „Höhen“. Im Deutschen gibt es das wunderschöne Wort „funkeln“, das diesen Effekt so treffend beschreibt.

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Der Vokal "A"

reprĂ€sentiert die mittleren Frequenzen. Diese geben unserer Stimme die nötige „Durchschlagskraft“. Nicht umsonst ist es fast immer der Vokal „a“, wenn Tenöre ihr „hohes C“ singen, oder Du  sonstige gesanglichen Höchstleistungen hörst.

Stimmregister

Eigentlich kann man, wenn es um unsere Stimme geht, gar nicht von „einer Stimme“ sprechen.
Je nach Tonhöhe benutzen wir (mehr oder weniger) instinktiv verschiedene sogenannte „Stimmregister“.

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Bruststimme

kennt wohl jeder. Fast alle MÀnner sprechen in Bruststimme. Und die meisten Frauen. Sie klingt von Natur aus voluminöser als ihre Verwanden. Bei Bruststimme denkt man z.B. an SÀnger wie Johnny Cash oder Dave Gahan von Depeche Mode.

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Kopfstimme

Wenn es um höhere Passagen geht, dann nutzen wir dieses Stimmregister. Ihr Klang kann am Anfang ungewohnt sein. Viele beschreiben sie auch als „nasal“. Im Popgesang und vor allem bei SĂ€ngerinnen wie Adele oder BeyoncĂ© ist sie allgegenwĂ€rtig.

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Falsett

Gerade MĂ€nner benutzen naturgemĂ€ĂŸ eher diese „falsche“ Kopfstimme, wenn sie in höhere Lagen gehen. Manch einer erinnert sich noch an peinliche Episoden aus der PubertĂ€t, wenn die Stimme „knackst“ und man plötzlich mit hochrotem Kopf im Falsett redet. Ihr Klang wird oft als „hauchig“ und „dĂŒnn“ beschrieben. Wenn man sich aber z.B. Prince anhört, dann weiß man, dass Falsett keineswegs „schlecht“ klingt.

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Pfeif-Register

Die extremsten Höhen erreicht man mit dem sogenannten Pfeif-Register. An klare Ausspreche ist hier nicht mehr zu denken. Es wird eigentlich immer als Spezialeffekt benutzt. SĂ€ngerinnen wie Mariah Carey und Ariana Grande haben das Pfeif-Register berĂŒhmt gemacht.

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Mix Voice

Richtig spannend wird es, wenn wir versuchen, die verschiedenen Register zu verbinden. Ein Großteil der Arbeit im Gesangsunterricht beschĂ€ftigt sich mit der nahtlosen Verbindung der Stimmregister.