Gesangsunterricht
Berlin Mitte
– Finde Deine Stimme

Professionelle Stimmbildung für
Anfänger & Fortgeschrittene

Du suchst professionellen Gesangsunterricht in Berlin Mitte?
Als erfahrener Gesangslehrer Berlin Mitte zeige ich dir: Jeder kann singen lernen!
Viele Menschen glauben, ihre Stimme klinge schrecklich – dabei ist Singen wie jedes Instrument trainierbar.
Im Gesangsunterricht Berlin Mitte räumen wir mit allen Vorurteilen auf und entdecken gemeinsam deine einzigartige Stimme. Ob Anfänger oder Fortgeschritten, ob Pop, Rock oder Jazz – hier findest du professionelle Stimmbildung ohne
Stress und Druck.

Warum Gesangsunterricht
Berlin Mitte bei mir?

Du fragst dich vielleicht, was meinen Gesangsunterricht von anderen unterscheidet?
Die Antwort ist einfach: Ich behandle deine Stimme nicht als Problem, das gelöst werden muss, sondern als Schatz, der gehoben werden will!

Kein Stress! Kein Druck!

Zu viele Menschen haben negative Erfahrungen mit ihrer Stimme gemacht. Ich habe immer wieder Schüler, deren Eltern gesagt haben, er oder sie könne nicht singen. Kein Wunder, wenn jemand dadurch nachhaltig verunsichert sind. Im Gesangsunterricht Berlin Mitte bei mir räumen wir mit all diesen Vorurteilen und falschen Glaubenssätzen auf.

Was meinen Gesangsunterricht besonders macht:

Ich gehe wertschätzend mit allen Schülern um. Es gibt keine „schlechten“ Stimmen – nur untrainierte. Selbst wenn du einmal zwanzig Versuche brauchst: Meine Geduld ist unerschöpflich! Unsere Stimme braucht Zeit, sich zu entwickeln.

Seit über 15 Jahren bin ich professioneller Sänger und Gesangslehrer Berlin Mitte. In dieser Zeit habe ich gelernt: Jede Stimme ist einzigartig und jeder lernt in seinem eigenen Tempo. Genau darauf stelle ich mich ein.

Unterricht ganz auf dich zugeschnitten

Als Gesangslehrer Berlin Mitte arbeite ich ausschließlich im Einzelunterricht. Warum? Weil ich mich voll und ganz auf dich konzentrieren möchte. Deine Stimme, deine Ziele, dein Tempo. Während andere Musikschulen in Berlin standardisierte Gruppenkurse anbieten, erstelle ich für jeden Schüler einen individuellen Fahrplan.

Du möchtest deinen Lieblingssong von Adele singen? Dann arbeiten wir genau daran. Du träumst davon, im Chor endlich nicht mehr die leiseste Stimme zu sein? Lass uns gemeinsam deine Stimmkraft aufbauen!

Wo findet der Gesangsunterricht statt?

Mein Unterrichtsraum:
Neue Jakobstr.5
10179 Berlin-Mitte
Gut erreichbar mit:
• U-Bahn: U2 (Märkisches Museum), U8 (Heinrich-Heine-Strasse)
– 5 Min. Fußweg
• S-Bahn: S3, S5, S7, S9 (Jannowitzbrücke) – 10 Min. Fußweg
• Bus: 165, 265 (U Heinrich-Heine-Strasse) – 5 Min. Fußweg

Wenn Du nicht in Berlin wohnst, oder keine Zeit für die Anreise hast, dann gibt es natürlich auch die Option für Online-Unterricht!

Gunnar Seitz singt in ein Mikrofon

Preise

Eine Unterrichtsstunde = 45 Minuten

Probestunde

40€

Vormittag

59€

Ohne Vertrag möglich

Nachmittag
und Abend

159€/Monat

Eine Unterrichtsstunde pro Woche.
Kein Unterricht in den Schulferien.
Der erste Monat gilt als Probemonat.

Unterricht bei dir

Auf Anfrage

Preis abhängig von Zeit für Hin- und Rückfahrt

Der erste Schritt:
Eine Nachricht!

Du bist der Meinung, dass ich der richtige Gesangslehrer für dich bin?
Dann schreib mir eine Nachricht, ruf an oder nutze einfach den Kalender.

12 + 3 =

Gesangsunterricht Berlin
für Anfänger und Fortgeschrittene

Gesangsunterricht für Anfänger in Berlin Mitte

Du hast noch nie Gesangsunterricht genommen? Perfekt! Dann bist du noch nicht „verdorben“ und wir müssen keine alte Gewohnheiten bekämpfen.

Viele Menschen glauben, sie müssten „talentiert“ sein, um singen zu dürfen. Ich sage dir: Singen kann man lernen! Genau wie ein Instrument. Deine Stimmbänder sind Muskeln, und Muskeln kann man trainieren.

Was dich im Anfänger-Gesangsunterricht erwartet:

In der ersten Stunde fangen wir ganz entspannt an. Wir finden erst einmal heraus, wo deine Stimme aktuell steht und welche Wünsche du hast. Und ja: Schon in der ersten Stunde kannst du einen Song singen! Wenn du noch unsicher bist, unterstütze ich dich gerne tatkräftig.

Viele Anfänger haben typische Blockaden:

  • „Ich kann nicht singen!“ (Doch, kannst du – du weißt es nur noch nicht)
  • „Meine Stimme klingt furchtbar!“ (Nein, du bist nur nicht daran gewöhnt, wie sie wirklich klingt)
  • „Ich habe kein Gehör!“ (Auch Gehör kann man trainieren)

All diese Blockaden lösen wir Schritt für Schritt auf. Du wirst staunen, was in deiner Stimme steckt!

Gesangsunterricht für Fortgeschrittene

Du hast schon Gesangserfahrung? Vielleicht singst du im Chor oder hast schon einige Jahre Unterricht genommen? Dann bist du bei mir richtig!

Im Gesangsunterricht Berlin Mitte für Fortgeschrittene arbeiten wir an:

Stimmlicher Feinabstimmung: Du hast schon Vertrauen in deine Stimme, aber möchtest an deiner Technik feilen? Wir arbeiten an Intonation, Registerübergängen und Stimmfarbe.

Repertoire-Erweiterung: Du möchtest dich stilistisch weiterentwickeln? Vom Pop zum Jazz? Von klassisch zu Musical? Ich begleite dich dabei.

Performance & Bühnenpräsenz: Singen ist mehr als nur Töne treffen. Wir arbeiten daran, wie du deine Songs interpretierst und präsentierst.

Vorbereitung auf Auftritte: Du hast ein Konzert, ein Vorsingen oder eine Aufnahme? Wir bereiten dich gezielt darauf vor.

Als fortgeschrittene Sänger und Sängerinnen wirf einen Blick auf mein Vocal Coaching Angebot.

Die nächste Stufe

Wenn du bereits eine solide Technik hast und vermehrt an Songs arbeiten willst, oder sogar schon Auftritte hast, empfehle ich dir Vocal Coaching Berlin Mitte

Gesangslehrer Berlin Mitte
mit 15 Jahren Erfahrung

Seit über 30 Jahren bin ich nun professioneller Musiker. Davon mehr als 15 Jahre als Sänger auf unzähligen Bühnen. Diese Erfahrung bringe ich in jeden Gesangsunterricht Berlin Mitte ein.

Mein musikalischer Weg

Auch ich habe singen durch jahrelanges üben gelernt und bekam es nicht in die Wiege gelegt. Anfangs musste ich mir sogar anhören, nicht singen zu können. Heute bin ich froh, mir diese Sprüche nicht zu Herzen genommen zu haben. Diese Erfahrung hilft mir als Lehrer für Gesang: Ich weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn der hohe Ton einfach nicht kommen will. Ich kenne das aufregende Gefühl auf einer Bühne ist. Und ich habe selbst erlebt, wie unglaublich befreiend es ist, lauthals zu singen.

Was 30 Jahre Erfahrung bedeuten

Als Musiklehrer mit drei Jahrzehnten Erfahrung habe ich schon hunderte Schüler unterrichtet. Von der schüchternen Fünfjährigen bis zum 75-jährigen Rentner, der sich einen Lebenstraum erfüllen wollte. Jede Stimme ist anders, jeder Mensch lernt unterschiedlich.

Diese Erfahrung ermöglicht es mir:

  • Probleme sofort zu erkennen: Ich höre in Sekunden, wo es hakt
  • Individuelle Lösungen zu finden: Was bei Schüler A funktioniert, klappt bei Schüler B nicht – ich habe für jeden den richtigen Ansatz
  • Geduld zu haben: Ich finde es absolut nicht schlimm,wenn manche Dinge Zeit brauchen
  • Motivation zu geben: Ich habe schon so viele „hoffnungslose Fälle“ zu tollen Sängern gemacht, dass ich an jeden glaube

Kontinuierliche Weiterbildung

Auch nach 30 Jahren als professioneller Musiker und Lehrer lerne ich immer weiter. Gesangspädagogik ist ein Prozess. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse aus der Stimmphysiologie, exaktere Begriffe, effizientere Lehrmethoden. Ich bleibe am Ball, damit mein Gesangsunterricht immer auf dem neuesten Stand ist.

Neben dem Unterricht aktiv

Neben meiner Tätigkeit als Gesangslehrer bin ich auch aktiver Musiker. Ich stehe regelmäßig auf der Bühne, singe bei privaten Feiern, Hochzeiten und Events. Ich liebe es, gute Stimmung zu verbreiten!
Gleichzeitig geben mir Auftritte immer wieder neue Impulse, die ich in den Unterricht einbringe.

Gesangsunterricht Berlin für  Teenager bei Gunnar Seitz

Häufige Fragen zum Gesangsunterricht

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Was kostet Gesangsunterricht in Berlin?

Die kurze, aber unbefriedigende Antwort: Es kommt darauf an.

Ich biete zwei Möglichkeiten an:

1. Vormittagsstunden: Du entscheidest, wie oft du Gesangsunterricht nehmen möchtest. Einmal die Woche, alle zwei Wochen, einmal im Monat oder unregelmäßig? Alles ist möglich.

2. Nachmittagsstunden: Für Uhrzeiten nach 13:00 biete ich einen festen Vertrag an. Du hast in jeder Woche Unterricht, in der keinen Schulferien sind.

Hier findest Du meine genauen Preise.

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Wie oft soll ich zum Gesangsunterricht kommen?

Ich empfehle wöchentlichen Gesangsunterricht. Warum?

Kontinuität: Deine Stimme braucht regelmäßiges Training. Einmal die Woche ist ideal, um am Ball zu bleiben ohne zu überfordern.

Motivation: Der wöchentliche Termin ist dein fester Anker. Du freust dich die ganze Woche darauf (hoffentlich!) und bleibst motiviert.

Fortschritt: Mit wöchentlichem Unterricht siehst du stetige Verbesserungen. Bei größeren Abständen vergisst man schnell wieder, was man gelernt hat.

Und wenn ich keine Zeit zum Üben habe?

Kein Problem! Im Gegensatz zu anderen Lehrern sage ich: Du musst nicht zu Hause üben! Selbst wenn du nur in der wöchentlichen Stunde singst, wirst du Fortschritte machen.

Natürlich: Wer zwischen den Stunden übt, kommt schneller voran. Aber der Gesangsunterricht soll Freude bereiten, nicht stressen. Wenn du keine Zeit hast, ist das völlig okay.

Gönn dir einfach diese eine Stunde in der Woche als Zeit für dich. Zum Abschalten, zum Genießen, zum Musik machen.

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Welche positiven Effekte hat Singen?

Oh, da gibt es so viele! Singen ist nicht nur schön, sondern auch unglaublich gesund:

Für den Körper:

  • Bessere Atmung: Du lernst, tief und bewusst zu atmen
  • Stärkeres Immunsystem: Studien zeigen, dass Singen die Abwehrkräfte stärkt
  • Entspannung: Singen baut Stress ab und senkt den Cortisolspiegel
  • Haltung: Richtige Gesangstechnik verbessert deine Körperhaltung
  • Lungenfunktion: Singen ist wie Atemgymnastik

Für die Psyche:

  • Glückshormone: Beim Singen werden Endorphine ausgeschüttet
  • Selbstbewusstsein: Du traust dir mehr zu
  • Emotionaler Ausdruck: Singen hilft, Gefühle rauszulassen
  • Achtsamkeit: Du bist voll im Moment
  • Gemeinschaft: Singen verbindet (im Chor, mit anderen)

Für das Gehirn:

  • Gedächtnistraining: Texte und Melodien merken hält fit
  • Kreativität: Singen aktiviert kreative Hirnregionen
  • Demenz-Prävention: Musikmachen verzögert Demenz nachweislich um Jahre

Wissenschaftlich belegt:

Es gibt unzählige Studien, die die heilsame Wirkung von Singen belegen. Singen senkt Blutdruck, reduziert Angst und Depression, verbessert die Lebensqualität.

Also: Singen ist nicht nur schön – es ist Medizin!

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Wie kann ich die richtigen Töne treffen?

Die gute Nachricht: Das Treffen der richtigen Töne ist trainierbar! Viele Menschen denken, man braucht ein „perfektes Gehör“ – aber das stimmt nicht.

Im Gesangsunterricht arbeiten wir daran auf mehreren Ebenen:

Gehörbildung: Wir üben, Tonhöhen bewusst wahrzunehmen und zu unterscheiden. Ein einfacher Einstieg ist es z.B. sich zu veranschaulichen warum ein Ton „richtig“ klingt. Weisst Du das?

Stimmkontrolle: Ich bin davon überzeugt, dass unser Gehirn immer die richtigen Töne kennt, aber unsere Stimmbänder sind am Anfang noch nicht flexibel genug, das Signal korrekt umzusetzen.. Wir trainieren also die Muskeln, die für die Tonhöhe zuständig sind.

Entspannung: Verspannungen im Hals führen oft zu unsauberen Tönen. Wenn du entspannt singst, triffst du Töne viel leichter.

Feedback: Ich gebe dir achtsame Rückmeldung und zeige dir, falls du zu hoch oder zu tief bist. Mit der Zeit entwickelst du garantiert ein Gefühl dafür.

Und wichtig: Selbst professionelle Sänger treffen nicht jeden Ton zu 100%. Wenn sie es täten, würde es unnatürlich klingen. Ausdruck schlägt Perfektion!

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Warum klingt meine Stimme so schrecklich?

Hast du dich mal auf einer Aufnahme gehört und dachtest: „Das bin doch nicht ich!“ Willkommen im Club – das geht jedem Menschen so!

Hier ist der Grund:

Dein ganzes Leben lang hörst du deine Stimme „von innen“. Wenn du sprichst oder singst, verlässt der Schall zwar deinen Mund nach vorne, aber du nimmst ihn hauptsächlich durch die Schwingungen deiner Schädelknochen wahr. Und genau wie Musik durch eine Wand dumpf klingt, hörst du deine Stimme viel dunkler und sonorer als sie wirklich ist.

Auf einer Aufnahme hörst du aber den echten Klang deiner Stimme – so wie alle anderen ihn hören. Und der passt null zu dem, was du gewohnt bist. Der Schock ist vorprogrammiert: „Meine Stimme klingt ja total quäkig!“

Die Lösung:

Du musst dich einfach an den echten Klang deiner Stimme gewöhnen. Wie? In homöopathischen Dosen: Nimm dich beim Singen auf und hör es dir immer wieder an. Dreimal täglich – Vormittags, Mittags, Abends. Kopfhörer auf und dir selbst zuhören.

Solange, bis du dich „hören kannst“ ohne zusammenzuzucken.

Zur Erinnerung: Das müssen alle durchmachen, die singen! Auch Adele, auch Freddie Mercury. Du bist nicht allein!

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Kann man singen überhaupt lernen?

JA! Absolut! Hundertprozentig!

Singen ist wie jede andere Fähigkeit: Man kann es lernen und trainieren. Deine Stimmbänder sind Muskeln. Und Muskeln kann man trainieren – wie im Fitnessstudio.

Aber ich habe doch kein Talent!

Vergiss „Talent“. Für mich gilt: Üben > Talent. Sicher gibt es Menschen, denen es leichter fällt. Aber auch ohne besonderes „Talent“ kannst du sehr viel erreichen und vor allem: sehr viel Spaß haben!

Nicht jeder muss die nächste Whitney Houston oder der nächste Ed Sheeran werden. Es geht darum, dass du Freude am Singen hast. Dass du deine Lieblingssongs singen kannst. Dass du dich traust, im Chor nicht mehr nur zu flüstern.

Also: Ja, du kannst singen lernen. Die Frage ist nicht OB, sondern nur WIE SCHNELL. Aber wir haben ja Zeit!

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Wie kann ich lauter singen?

„Ich bin zu leise!“ – Das höre ich von vielen Schülern, besonders von denen, die im Chor singen.

Die wichtigste Erkenntnis:

Lautstärke beim Singen kommt nicht von Kraft oder Anstrengung im Hals. Wenn du versuchst, durch Pressen lauter zu werden, schadest du deiner Stimme nur.

So wird deine Stimme wirklich lauter:

  1. Richtige Atmung (Stütze): Lautstärke kommt von der Atemstütze. Wenn du mit dem Zwerchfell arbeitest und die Luft kontrolliert dosierst, wird deine Stimme automatisch kräftiger.
  2. Resonanz nutzen: Dein Körper ist ein Resonanzraum. Wenn du lernst, deine Stimme richtig zu „platzieren“ (im Mundraum, in der Nase, im Kopf), klingt sie viel voller und tragfähiger – ohne dass du lauter singst!
  3. Offener Kehlkopf: Viele Menschen verengen unbewusst den Hals. Ein entspannter, offener Kehlkopf lässt die Stimme freier fließen.
  4. Die „Drei L’s“: Ich habe das Prinzip LAUT – LANG – LAUTER zur unmittelbaren Verbesserung des Gesangs erfunden. Hier erkläre ich es genauer.
  5. Selbstbewusstsein: Oft ist „zu leise“ auch eine mentale Blockade. „Ich traue mich nicht, laut zu sein.“ Wir arbeiten daran, dass du über dich hinaus wächst!
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Bin ich zu alt für Gesangsunterricht?

NEIN! Niemals! Auf gar keinen Fall!

Ich unterrichte Menschen von 5 bis 80+ Jahren. Die Stimme kennt kein Alter!

„Aber ich bin schon über 60…“

Perfekt! Gerade im Alter ist Gesangsunterricht wunderbar:

  • Geistig fit bleiben: Singen trainiert das Gehirn
  • Demenz-Prävention: Musikmachen verzögert Demenz nachweislich um Jahre
  • Soziale Teilhabe: Vielleicht singst du dann im Chor oder bei Familienfeiern
  • Lebensfreude: Es ist nie zu spät, sich einen Traum zu erfüllen!

„Aber meine Stimme ist doch schon alt und brüchig…“

Auch das kann man trainieren! Mit der richtigen Technik wird auch eine ältere Stimme kräftiger, klarer und tragfähiger. Es ist wie mit Muskeln: Use it or lose it!

„Was, wenn ich länger brauche als jüngere Menschen?“

Na und? Wir haben doch Zeit! Im Gesangsunterricht gibt es keinen Wettbewerb. Jeder lernt in seinem Tempo. Und ganz ehrlich: Ältere Schüler haben oft mehr Geduld und mehr Ausdauer als jüngere. Das ist ein großer Vorteil!

Also: Du bist nie zu alt! Wenn du den Wunsch hast zu singen, dann ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt.

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Ab welchem Alter kann man Gesangsunterricht nehmen?

Im Alter von 5 oder 6 Jahren kann man schon mit Gesangsunterricht beginnen. Davor sind Kinder meist noch zu klein, um die Konzentration für eine Unterrichtsstunde aufzubringen.

Aber: Jedes Kind ist anders! Manche Fünfjährige sind schon bereit, andere brauchen noch ein Jahr länger. Das finden wir in einer Probestunde gemeinsam heraus.

Bei Kindern ist der Gesangsunterricht spielerisch gestaltet:

  • Viel singen (natürlich!)
  • Stimmspiele und „Quatsch-Geräusche“ machen
  • Zur Musik bewegen (oft auch „tanzen“ genannt)
  • Tiere und Geräusche imitieren
  • Und vor allem: Spaß haben!

Gesangsunterricht für Jugendliche

Teenager sind eine perfekte Altersgruppe für Gesangsunterricht!

Warum?

  • Die Stimme wird erwachsen und „findet sich“
  • Konzentration kann über einen längeren Zeitraum gehalten werden
  • Die Gefühle sind in Wallung und die Leidenschaft für Musik groß
  • Die Songs, die man in diesem Alter hört begleiten einen ein Leben lang

Die besondere Herausforderung: Der Stimmbruch

Bei Jungs zwischen 13-15 Jahren passiert der Stimmbruch. Die Stimme wird tiefer, manchmal „quietscht“ es plötzlich. Das ist völlig normal!

Als Gesangslehrer gehe ich in dieser Phase besonders behutsam vor:

  • Üben in angenehmer Lage (nicht zu hoch, nicht zu tief)
  • Immer wieder Zeit für Stimmhygiene und Entspannung
  • Und vor allem: Geduld – die Stimme braucht Zeit

Mädchen haben auch einen „Stimmbruch“, der ist allerdings weniger dramatisch. Die Stimme wird etwas voller und dunkler.

Gesangsunterricht für Erwachsene in Berlin bei Gunnar Seitz

Professionelle Gesangstechnik:
Die wichtigsten Grundlagen

Quick Fix

Als Anfänger innerhalb von ein paar Minuten besser singen?
Das geht geht: Nämlich mit den „Drei L’s“!
Diese stehen für LAUT – LANG – LAUTER.
Was bedeutet das konkret?

Laut

Unsere Stimme hat eine „Betriebstemperatur“. Nur wenn genügend Luft durch unsere Stimmbänder weht, schwingen diese so, dass ein „sauberer“ Ton entsteht. Viel Luft bedeutet am Anfang hohe Lautstärke! Singst Du zu leise, wird Deine Stimme brüchig, oder Du erreichst deinen gewünschten Ton erst gar nicht. Mit der Zeit werden Deine Stimmbänder immer flexibler und können irgendwann sogar mit wenig Luft den Ton halten. Merke Dir daher: Leise singen ist nur was für ausgebildete Sänger!

Lang

Stell Dir vor, du bist ein Urzeitmensch und sitzt gemütlich in deiner Höhle am Lagerfeuer. Plötzlich hörst du ein unheimliches Knurren hinter dir – ein Bär! Ab jetzt übernimmt der Autopilot: Du springst auf und rennst so schnell dich deine Beine tragen ins Freie. Erst nachdem du ein paar hundert Meter zwischen dich und die Bedrohung gebracht hast, drehst du dich wieder um. Ein Glück: Der Bär hat Dich nicht verfolgt. Die Nacht wirst Du allerdings im Freien verbringen müssen…
Was hat das jetzt mit Gesang oder mit dem Konzept von „lang“ zu tun? Ganz einfach: Wir sind seit Urzeiten darauf programmiert, bei einer anstrengenden Aufgabe alle Kräfte zusammenzunehmen und loszusprinten – in der Hoffnung, dass wir lange genug durchhalten, bis der Bär die Verfolgung aufgibt.
Wenn wir singen, müssen wir aber mit unseren Kräften Haus halten lernen. Es bringt nichts, die ersten Töne voller Inbrunst zu singen, aber am Ende der Zeile keuchend zusammenzubrechen. Bevor wir zur nächsten Passage ansetzen, müssen wir den letzten Ton lang aushalten! Eines der vielen spannenden Kapitel in dem wir etwas Angeborenes, „umprogrammieren“ werden.

Lauter

Im engen Zusammenhang mit „LANG“ steht auch das Konzept „LAUTER“. Wir halten nämlich nicht nur den letzten Ton einer Passage lang aus, wir lassen ihn sogar anschwellen!
Erst wenn Du wirklich „aus dem letzten Loch pfeifst“ darfst Du atmen 😉

Vokaldreieck

Wusstest Du, dass man immer auf Vokalen singt? Klingt banal, aber tatsächlich machen das viele Menschen am Anfang falsch.
Da wird dann gerne mal das „n“ von „Sing“ ausgehalten, anstatt das „i“.
Ganz Ausgefuchste versuchen sogar das „g“ in „Gesang“ lang zu singen 😉
Die Hauptvokale im Gesang sind U – I und A. Also „UIA“! Klingt ganz so wie Ui-Ja, oder?
Du interessierst dich für Gesangsunterricht in Berlin? Ui-Ja!

Der Vokal „U“

steht für die tiefen Frequenzen unserer Stimme. Vergleichbar mit dem „Bass“-Regler bei Gitarren oder HiFi-Verstärkern. Gleichzeitig erdet uns das „U“.

Der Vokal „I“

gibt unserer Stimme eine Portion „Höhen“. Im Deutschen gibt es das wunderschöne Wort „funkeln“, das diesen Effekt so treffend beschreibt.

Der Vokal „A“

repräsentiert die mittleren Frequenzen. Diese geben unserer Stimme die nötige „Durchschlagskraft“. Nicht umsonst ist es fast immer der Vokal „a“, wenn Tenöre ihr „hohes C“ singen, oder Du  sonstige gesanglichen Höchstleistungen hörst.

Stimmregister

Eigentlich kann man, wenn es um unsere Stimme geht, gar nicht von „einer Stimme“ sprechen.
Je nach Tonhöhe benutzen wir (mehr oder weniger) instinktiv verschiedene sogenannte „Stimmregister“. Wenn du fortgeschritten bist, werden wir zusammen erarbeiten, diese effektvoll einzusetzen.

Bruststimme

kennt wohl jeder. Fast alle Männer sprechen in Bruststimme. Und die meisten Frauen. Sie klingt von Natur aus voluminöser als ihre Verwanden. Bei Bruststimme denkt man z.B. an Sänger wie Johnny Cash oder Dave Gahan von Depeche Mode.

Kopfstimme

Wenn es um höhere Passagen geht, dann nutzen wir dieses Stimmregister. Ihr Klang kann am Anfang ungewohnt sein. Viele beschreiben sie auch als „nasal“. Im Popgesang und vor allem bei Sängerinnen wie Adele oder Beyoncé ist sie allgegenwärtig.

Falsett

Gerade Männer benutzen naturgemäß eher diese „falsche“ Kopfstimme, wenn sie in höhere Lagen gehen. Manch einer erinnert sich noch an peinliche Episoden aus der Pubertät, wenn die Stimme „knackst“ und man plötzlich mit hochrotem Kopf im Falsett redet. Ihr Klang wird oft als „hauchig“ und „dünn“ beschrieben. Wenn man sich aber z.B. Prince anhört, dann weiß man, dass Falsett keineswegs „schlecht“ klingt.

Pfeif-Register

Die extremsten Höhen erreicht man mit dem sogenannten Pfeif-Register. An klare Ausspreche ist hier nicht mehr zu denken. Es wird eigentlich immer als Spezialeffekt benutzt. Sängerinnen wie Mariah Carey und Ariana Grande haben das Pfeif-Register berühmt gemacht.

Mix Voice

Richtig spannend wird es, wenn wir versuchen, die verschiedenen Register zu verbinden. Ein Großteil der Arbeit im Gesangsunterricht beschäftigt sich mit der nahtlosen Verbindung der Stimmregister.